ico_youare10g.gif AUGUSTIN
1 2 3 4 5 6
cover280.jpg

Themen der aktuellen Ausgabe

Den Dingen nicht dienen, an die wir nicht glauben können

Ich ersuche Sie, dieses Statement von Bischof Andreas Laun nach der Katastrophe von Duisburg (Quelle: kath.net) entspannt und in Ruhe zu lesen: Loveparade und Teilnahme an ihnen sind, abgesehen von ihrem abstoßenden Erscheinungsbild, objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes, sind Sünde und Einladung zur Sünde! (…) Man weigert sich anzuerkennen, dass die Loveparade, abgesehen von ihrem krankhaften Erschein...

RiesenRuckSäcke

Über ein Phänomen unserer Zeit

rucksack.jpg Leopold Kesslers Arbeiten beschäftigen sich mit dem öffentlichen Raum, untersuchen die Topografie der Stadt – von Verkehrsführungen, die das urbane Leben strukturieren, bis zu Verhaltensweisen, die durch diese bestimmt werden. Plätze, Wege, Straßenschilder oder Absperrungen sind Ziel der Interventionen Kesslers und dienen als Material für seine Skulpturen. Darüber hinaus verweist er immer wieder auf die Lücken und Löcher in der systematischen Organisation des gemeinschaftlichen Raumes. Manchmal nutzt der 1976 geborene Künstler öffentliche Netzwerke, indem er sie einfach anzapft.
AUGUSTIN - - 10.03.2010 mehr lesen »

Wer will uns?

Enthüllung, exklusiv: Der Augustin verkauft ein Spiel! Was sich zunächst wie eine kriminelle Machenschaft im Dunstkreis der internationalen Fußball-Wettmafia liest, ist in Wahrheit ein absolut seriöses Angebot:
Wer will seine Kräfte mit den Fußballern von Schwarz-Weiß Augustin in einem richtigen Stadion messen? Konkreter: Wer will am Freitag, dem 16. April, mit seiner Mannschaft auf dem Sportclub-Platz das Vorspiel vor dem Ostligaschlager WSK gegen die Vastic-Elf aus Waidhofen bestreiten? (Anpfiff: 17.15 Uhr)
Die Klubleitung des Wiener Sportklubs hat den Fußballern vom Augustin wie schon in den vergangenen Jahren wieder ein Vorspiel geschenkt. Mehr noch. Gemeinsam mit Manager Christian Hetterich wurde heuer folgende Versteigerungsidee geboren:
Gegen den Augustin spielen darf, wer die meisten Tram-Fahrscheine spendiert.

Bücher geben und nehmen

Tauschkreislauf - vorerst in Notwehr:

bücherschrank.jpg Die Idee ist nicht neu, hat aber fast zwei Jahrzehnte gebraucht, um in Wien anzukommen. 1991 entwickelte das Künstlerduo Clegg & Guttmann in Graz das Konzept der „offenen Bibliothek“: An insgesamt drei Orten am Stadtrand wurden Container aufgestellt, um einen buchstäblich freien Tausch von Büchern zu ermöglichen. Die funktionierende „offene Bibliothek“ basiert auf einem sich selbst regulierenden Fluss von Geben und Nehmen: Nicht (mehr) gebrauchte Bücher werden gespendet und andere, bereits im Schrank befindliche entnommen. Von Graz aus verbreitete sich die Idee in diverse deutsche Städte wie Hamburg, Hannover oder Bonn und wurde an manchem Ort gar wissenschaftlich evaluiert.
Seit Anfang Februar steht nun ein „offener Bücherschrank“ im 7. Bezirk, Ecke Westbahnstraße/Zieglergasse.
AUGUSTIN - - 25.02.2010 mehr lesen »

Trickfilmleckerbissen

Innovatives Animationsfilmschaffen von Frauen

Das mittlerweile siebte und weltweit einzigartige Animationsfilmfestival, das sich dem Trickfilmschaffen von Frauen widmet, zeigt von 4. bis 8. März, was wir Frauen mit Pixeln, Puppen und Knetfiguren bisweilen Komisches, Bissiges oder Kritisches auf dem (Trick-)Kasten haben. Die Vorauswahl für den internationalen Wettbewerb zu treffen wird mit jedem Jahr schwieriger. Diesmal waren es über 500 Einsendungen, von denen es 39 Arbeiten in den Wettbewerb geschafft haben.
AUGUSTIN - - 24.02.2010 mehr lesen »

Der Fall Abate Ambachev

Was befindet sich zwischen Naturhistorischem und Kunsthistorischem Museum? Wie heißen die Wohnungen, die von der Stadt Wien gebaut wurden und von Wiener Wohnen vermietet werden? Wo wohnte Erzherzogin Maria Theresia im Sommer? Wann wurde die zweite Türkenbelagerung abgewehrt? Was war eines der Ergebnisse des Wiener Kongresses 1814/15? Woran erkannt man UNO-Soldaten?
Und jetzt eine andere Frage: Spinnt das Innenministerium? Die zitierten Fragen sind Teil des 18 Punkte umfassenden Staatsbürgerschaftstests, mit dem die Austria-Tauglichkeit des Weltklasse-Marathonläufers Abate Ambachew gecheckt werden sollte. Seit Jahren hat er einen Schauspieldienstvertrag beim Burgtheater. Aktuell steht er in «Antonius und Cleopatra» auf der Bühne.

Aktuelle Ausgabe

cover280.jpg

Spenden

Aktuelles